Bischofswerdaer Bürger wollen "Wende-Geschichten" erlebbar machen

Die Teilnehmer des Zeitzeugenforums, darunter Bürger, die sich für politische Veränderungen in der DDR engagierten wie Dr. Helga Dietze, Dr. Ernst Wirth, Dr. Siegfried Schlegel, Ekkehard Hopf, Sigrun und Falk Nützsche, Hubertus Wolf, Rosemarie Urland, Roland Mohring, Waldemar Rufenach, die Brüder Sven und Kai Urban sowie zwei Geschichtslehrer des Goethe-Gymnasiums, sprachen sich für das Projekt aus.

Gemeinsam wurden bereits erste inhaltliche Schwerpunkte und Themenkomplexe erarbeitet. Die kommenden Treffen werden sich u.a. mit der Formierung der Opposition in Bischofswerda, der Kaserne auf dem Löwenberg, der Stationierung von SS-12-Raketen im Taucherwald sowie der Geschichte des Mähdrescherwerkes Bischofswerda/Singwitz beschäftigen.

Geplant ist auch der Aufbau einer Internetplattform, die Beatrix Beyer aus Bühlau umsetzen und betreuen wird. In Abständen  von zirka vier Wochen soll es in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität ein Zeitzeugenforum geben.

Das nächste Erzählcafé  wird sich mit der Auflösung der Bischofswerdaer Kreisdienststelle des Ministeriums für Staatssicherheit in Bischofswerda am 12. Dezember 1989 beschäftigen. Referent ist der Zeitzeuge Hubertus Wolf, der damals für das Neue Forum die Räumung des Dienstgebäudes kontrollierte.

 

Beitrag nach einem Artikel von Verena Mann  

 

20Jahre

20 Jahre friedliche Revolution
im Raum Bischofswerda

Erzählcaféreihe zur friedlichen Revolution -
eine Initiative der Sächsischen Staatsregierung und der Zeitzeugenbörse Bischofswerda

Freistaat