Die Website begleitet die Erzählcaféreihe zur friedlichen Revolution 1989/90 und führt zu den Orten der demokratischen Revolution im Raum Bischofswerda.
In Ton- und Videocollagen berichten Zeitzeugen über die Ereignisse des gesellschaftlichen Umbruchs und den Weg zur deutschen Einheit. Das Online-Archiv befindet sich im Aufbau.
Träger des Gesamtprojektes ist die Bischofswerdaer Zeitzeugenbörse.
Erzählcaféreihe
Die Methode des Erzählcafés (EC) beruht und beruft sich auf Erkenntnisse der Biographieforschung und der Oral History. Sie ist eine Methode biographieorientierter Erwachsenenbildung und benötigt spezielle Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards. Das Erzählcafé lässt sich am besten als moderiertes biographisches Rundgespräch beschreiben.
Zeitzeugenbörse
Den Impuls zur Schaffung der Bischofswerdaer Zeitzeugenbörse (BZzB) gaben die Teilnehmer der Erzählcaféreihe zur „Friedlichen Revolution im Raum Bischofswerda 1989/90“. In die Entwicklung des Konzeptes der BZzB flossen auch die Erfahrungen der Ulmer Zeitzeugenprojekte und der Berliner Zeitzeugenbörse mit ein.
Der Verein
Die Bischofswerdaer Zeitzeugenbörse ist ein gemeinnütziger Verein, der die Lebenserfahrungen älterer Menschen systematisch sammelt und Zeitzeugenwissen an die jüngere Generation weitergibt.
Zugang zum Archiv
Aus Gründen des Daten-, Urheber- und Persönlichkeitsschutzes müssen Sie sich zur Benutzung des Bischofswerdaer Zeitzeugenarchivs zur friedlichen Revolution im Raum Bischofswerda anmelden und die Benutzungsbedingungen anerkennen.
Aktuelle Veranstaltungen
Erzählcaféreihe
Geschichte erleben mit diesen und anderen Themen


Veranstaltungskonzept
Vor dem 40.Jahrestag der DDR-Gründung wurde in den DDR-Medien weder von Protesten gegen die SED-Staatsführung noch von Flüchtlingen in BRD-Botschaften der Nachbarländer berichtet. Als die Bevölkerung durch westdeutsche Nachrichtensender davon erfuhr, gab man nur wenige Demonstranten zu und stellte sie als Randalierer dar. Mit Gewalt versuchten die DDR-Sicherheitskräfte, die Demonstrationen und Friedensgebete zu verhindern. Die Verhaftung von Regimekritikern lösten Angst und Verzweiflung bei Veränderungswilligen aus.
Die Menschen in Ost-Berlin, Leipzig und Dresden gingen ungeachtet dieser Gefahren auf die Straße. Doch die friedliche Revolution fand nicht nur in diesen Orten statt, sondern bestand aus vielen kleinen Revolutionen in den Städten und Gemeinden der DDR. Was in den Großstädten vorgelebt wurde, musste auf dem Lande aufgegriffen, nachvollzogen und durchgesetzt werden. Erst dadurch wurden die Ergebnisse der Revolution unumkehrbar. Lokale und regionale Ereignisse wurden so oft Impulsgeber für den gesamten Zerfallsprozess des DDR-Regimes. Eine Reihe von Veröffentlichungen befasste sich in den vergangenen Jahren mit dieser Besonderheit. Über Bischofswerda und den ehemaligen Landkreis Bischofswerda gibt es keine vergleichbare Publikation. Die wichtigsten Daten und Quellen wurden bisher kaum gesichert.
Das Zeitzeugenprojekt zur „Friedlichen Revolution im Raum Bischofswerda“ widmet sich deshalb der Erforschung und Darstellung der politischen Ereignisse der Jahre 1989/90. Als Veranstaltungsform dafür wurde die Methode des „Erzählcafés“ gewählt.
Die Methode des Erzählcafés (EC) beruht und beruft sich auf Erkenntnisse der Biographieforschung und der Oral History. Sie ist eine Methode biographieorientierter Erwachsenenbildung und benötigt spezielle Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards. Das Erzählcafé lässt sich am besten als moderiertes biographisches Rundgespräch beschreiben.
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